Spendenprojekt 2019/2020

Unsere Motivation:

Schon bei den ersten Überlegungen zu unserem Tee-Onlinehandel war uns klar, dass wir kein rein kapitalistisches Konzept fahren wollen. Klar, müssen wir auch von etwas leben, unser Ziel ist es aber nicht uns durch unsere Arbeit zu bereichern. Vor Allem nicht, wenn es so viele Orte auf der Welt gibt, an denen das Geld besser gebraucht werden kann, als bei uns. Deshalb haben wir uns entschieden 25% unseres Gewinns an eine soziale Organisation zu spenden, und damit Projekte für und von marginalisierten und benachteiligten Menschen und Gruppen zu unterstützen.

Unsere Ansprüche:

Da wir unseren Tee hauptsächlich aus Ländern wie Indien, China, Nepal, Japan und Sri Lanka beziehen, war es uns wichtig eine Organisation zu finden, welche in einem dieser Länder tätig ist. Unser Gedanke dahinter ist, dass wir die Menschen in den Ländern, aus denen wir unsere Produkte beziehen, im Gegenzug dabei unterstützen ihre Lebenssituation in vielerlei Hinsicht zu verbessern. Wir haben ein Weilchen gebraucht, eine Organisation zu finden, von der wir glauben, dass sie allen unseren Erwartungen entspricht. Denn wir möchten, dass das Geld ankommt und die Projekte so angelegt sind, dass nicht ‚Weiße-Retter‘-Gefühle getriggert oder ‚Poor‘-Porns gedreht werden, sondern eine Arbeit auf Augenhöhe stattfindet. Wir möchten, dass die Projekte, welche wir fördern, keine neuen Abhängigkeiten schaffen, sondern mit den Menschen vor Ort nach Lösungen gesucht wird, welche kulturell und individuell passend und wirklich problemlösend nutzbar sind. Dazu gehört eine enge Zusammenarbeit der Menschen untereinander, und Respekt und Achtung vor den unterschiedlichen Kulturen und Lebensformen. Es gibt keine universelle Lösung und Wahrheit und es ist wichtig, dass einander zugehört und aufeinander eingegangen wird.

Die Organisation:

Die Organisation, für welche wir uns nun entschieden haben, scheint all diese Ansprüche und Erwartungen zu erfüllen. „Back to Life“ leitet Projekte in Indien und Nepal, in welchen sie nach dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ arbeiten. Sie sind eng mit den Menschen vor Ort vernetzt und suchen mit diesen gemeinsam nach passenden Lösungen für die vielseitigen Probleme der Menschen und Gruppen. Die Gründer*in der Organisation lebt seit vielen Jahren in Nepal, und hat davor lange Zeit in Indien gelebt. Hier kam sie auch das erste Mal in Kontakt mit an Lepra erkrankten Menschen, was sie dazu gebracht hat, sich für gesellschaftlich  diskriminierte Menschen und Gruppen in Indien einzusetzen. Vor einigen Jahren hat die Organisation ihre Arbeit auch auf Nepal ausgeweitet. Schwerpunkte ihrer Projekte legen sie auf Hilfe für Frauen* und Menschen mit Behinderungen.

Das Projekt:

Wir werden die Projekte in Nepal mit 25% unseres Gewinns finanziell unterstützen. Hier leistet „Back to Life“ schwerpunktmäßig Hilfe in den abgelegenen Regionen in den Bergen, welche fast nur zu Fuß erreichbar sind. Sie arbeiten eng mit der Bevölkerung zusammen und versuchen so Lösungen zu finden, welche kulturell und religiös in den Lebensalltag der Menschen passen, und von diesen auch selber getragen werden können. So hat „Back to Life“ beispielsweise das Konzept von „Geburtshäusern“ etablieren können, in welchen Menschen aufgeklärt werden, Schwangerschaftsuntersuchungen und Geburtshilfe in Aspruch nehmen, sowie  an Workshops gegen Kinderehen, Trainings für Hygiene und Gesundheitsvorsorge teilnehmen können. Die mitarbeitenden Hebammen, Krankenpfleger*innen und Assistent*innen kommen aus der Bevölkerung und werden entsprechend ausgebildet. Außerdem ist „Back to Life“ baut und fördert viele Schulen und unterstützt Familien, welche ihren Kindern eine Schulbildung zukommen lassen möchten. Es werden „Health Camps“ eingerichtet, in welchen Menschen Zugang zu medizinischer Versorgung geboten wird. Außerdem fördert und entwickelt back to Life mit der Bevölkerung Projekte zu sozioökonomischen Perspektiven, Ressourcenschutz und Transport und Logistik. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Kindern mit Behinderung und ihren Familien.

Weiterführende Informationen zur Organisation und dem Projekt:

Alle Informationen zu „Back to Life“ und den Projekten beziehen wir von der Website www.back-to-life.org, sowie von der Facebook-Seite „Back to Life“. Wir können für die Richtigkeit der Angaben leider nicht garantieren, versuchen sie aber immer so gewissenhaft wir möglich zu überprüfen.

Wenn ihr interessiert seid, noch mehr über „Back to Life“ und ihre Projekte zu erfahren besucht sie auf Facebook oder ihrer Internetseite:

 

Website Back to Life Facebook Back to Life