Schwarzer Tee

Herstellung:

Schwarzer Tee (in Ostasien oft auch als „Roter Tee“ bekannt) wird, im Gegensatz zu grünem Tee, fermentiert. Nach dem Welken wird der geerntete Tee gerollt. Dadurch werden die Zellwände im Tee gebrochen und ätherische Öle freigesetzt. Die anschließende Fermentation findet bei einer warmen Temperatur und hoher Luftfeuchtigkeit statt. Je nach Verarbeitungsart, Anbauregion und Teesorte variieren hier Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Fermentationsdauer. Sobald die gewünschte Fermentation eingetreten ist und sich die Blätter charakteristisch rot verfärbt haben wird die Fermentation durch heißes Trocknen der Blätter beendet. Am Schluss werden die Blätter noch nach Größe sortiert. Hierbei entstehen die geschmacklich sehr unterschiedlichen Mischungen aus gebrochenen, feinen Blättern (Broken) und ganzen Blättern.

Anbauregionen:

Assam:
Assam ist ein Anbaugebiet in Nord-Ost-Indien. Der Tee ist sehr kräftig im Geschmack und wird oft in Englischen- sowie in Ostfriesischen Teemischungen verwendet. In Indien wird er traditionell zur Chai-Zubereitung gebraucht.
Darjeeling:
Darjeeling ist ein Anbaugebiet in Nord-Ost-Indien, gelegen auf einem Ausläufer des Himalaya. Der Tee wird dort zwischen 800 und 2.000 Metern angebaut. Im Geschmack ist er mild-blumig und seine Aufgussfarbe ist sehr hell.
Ceylon:
Als Ceylon-Tee wird Tee aus Sri Lanka bezeichnet. Er wird in vielen unterschiedlichen Höhen angebaut, wobei der Hochland-Tee (zwischen 1.500 und 2.200 Metern) von den meisten Europäern bevorzugt wird. Der Tee hat geschmacklich oft eine charakteristisch fruchtige Note, ist jedoch kräftiger als ein Darjeeling.
China:
Auch wenn China heute hauptsächlich grünen Tee produziert, gibt es einige Regionen die sich auf die Verarbeitung von Schwarztee spezialisiert haben. Hierfür sind Anhui, Yunnan und Fujian bekannte Gebiete. Geschmacklich lassen sich chinesische Tees nur schwer kategorisieren, viele haben einen sehr besonderen, charakteristischen Eigengeschmack. Unter Anderem gibt es geräucherte (Lapsang) und gelagerte, gereifte Tees (Pu Erh).

Geschichte:

Die Geschichte des Schwarztees ist verhältnismäßig jung, es wird vermutet dass er im 16. Jahrhundert das erste Mal produziert wurde. Er erlebte seinen ersten Aufschwung durch die Britische-Ostindien-Kompanie, welche sich um 1840 von China unabhängig machen wollte. So begann sie in ihren Kolonien Indien, Sri Lanka und Afrika Tee anzubauen, welcher dort zu schwarzem Tee verarbeitet wurde. Schwarztee wurde in England schnell zum Nationalgetränk, verdrängte den Grüntee fast vollständig und wird heute auch in vielen anderen europäischen Ländern getrunken.

Früchtemischung

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