Grüner Tee

Herstellung:

Grüner Tee wird, im Gegensatz zu schwarzem Tee, nicht fermentiert.
Nach dem Ernten wird der Tee zuerst gerollt. Dadurch werden die Zellwände im Tee gebrochen und ätherische Öle freigesetzt. Nun wird die Oxidation des geernteten Tees durch Erhitzen, Rösten oder Dämpfen unterbunden. Hierdurch bleiben dem Teeblatt nahezu alle Wirkstoffe, welche sich im frischen Blatt befinden, erhalten.
Üblicherweise wird japanischer Tee gedämpft, während chinesischer Tee in großen Wok-Pfannen geröstet wird.
Der Tee wird dann in seine charakteristische Form gebracht. Diese wird durch warmes Trocknen der Blätter fixiert, wobei der Tee seine Restfeuchtigkeit abgibt.

Anbauregionen:

China:
China produziert weltweit mit Abstand am meisten grünen Tee.
Durch das traditionelle Erhitzen in Wok-Pfannen erhält der Tee einen etwas herberen Geschmack als der gedämpfte, japanische Tee. Inzwischen werden aber auch in China nach japanischer Art gedämpfte Tees produziert. Hierfür sind chinesische Senchas oder Banchas ein gutes Beispiel.
Japan:
In Japan wird fast ausschließlich grüner Tee produziert, welcher auch zu 98 % dort getrunken wird. Nur 2 % der Ernte gelangen in den Export.
Im Geschmack ist der japanisch-gedämpfte Tee milder, weicher, leichter und süßer als der geröstete chinesische Tee.
Im Vergleich mit chinesischem Tee ist japanischer Tee in der Regel um einiges teurer. Seine Qualitätsstufen weisen eine extreme Vielfalt auf: von Alltags- bis Premium-Qualität.
Die charakteristische Vielfalt an Geschmacknuancen in den unterschiedlichen Tees machen jeden japanischen Tee einzigartig.
Eine weit verbreitete Methode in Japan ist es, den Tee vor der Ernte mit Tüchern halb oder voll zu beschatten, was einen höheren Chlorophyll-Anteil in den Blättern, einen grasigeren Geschmack und eine satte grüne Farbe zur Folge hat.
Auch Stängeltee (Kukicha) und Teemischungen mit geröstetem Reis sind in Japan sehr begehrt.

Geschichte:

Laut Legenden wurde der grüne Tee bereits über 2500 Jahre vor Christus in China von dem Kaiser Shen Nung entdeckt, als ein Windstoß ein paar Blätter der Teepflanze in seinen Kessel mit frisch abgekochtem Trinkwasser wehte. Der Kaiser war von der goldenen Farbe und dem wunderbaren Aroma sehr angetan, und so wurde der Tee zum wichtigsten Getränk in China.
Die ersten schriftlichen Belege für den Konsum von Tee in China stammen aus dem Jahr 221 v. Ch.
Der Legende nach wurden 805 n. Ch. das erste Mal Teesamen nach Japan gebracht, richtig bekannt wurde das Getränk jedoch erst später.
In Europa wurde der Grüntee 1610 das erste Mal von der Niederländischen-Ostindien-Kompanie aus Indonesien nach Europa eingeschifft. Kurze Zeit später verbeitete sich der Tee-Kult auch am englischen Hof: Es wurde die britische Teekultur eingeführt. Später wurde der Grüntee dann durch indischen und sri-lankanischen Schwarztee abgelöst.

Früchtemischung

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